Wiesbadener Tagblatt
Gründungsjahr:
1852
Historie:
Das geschichtsträchtige „Wiesbadener Tagblatt“ schloss sich 1950 der Mainzer Verlagsanstalt an. 1852 gegründet, versorgte diese Zeitung die Wiesbadener Bürger als führende Zeitung mit Informationen und Anzeigen. Als unpolitische Zeitung überstand das „Wiesbadener Tagblatt“ 1866 auch den Wechsel vom Herzogtum Nassau in das Königreich Preußen.
Doch die unpolitische Berichterstattung änderte sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte, aufgrund dessen das „Tagblatt“ auch 1943 aus „kriegsbedingter Notwendigkeit“ mit dem „Nassauischen Volksblatt“ in der „Wiesbadener Zeitung“ aufgehen musste.
Nach Kriegsende erhielt die Verlegerfamilie keine Lizenz zum Druck einer Zeitung, so dass das „Tagblatt“ fürs erste nicht erscheinen durfte. Erst ab 1949 hob die amerikanische Besatzungsmacht das Lizenzverbot für die traditionsreichen Zeitungsverleger auf und das „Tagblatt“ erschien im September 1949 wieder.
Allerdings hatte sich seit Kriegsende der „Wiesbadener Kurier“ als Tageszeitung Wiesbadens hervorragend etablieren können und die einstigen „Tagblatt“-Leser fanden nicht alle wieder zu Ihrer alten Tageszeitung zurück. Aus diesem Grund kam es 1950 zum Anschluss des „Wiesbadener Tagblatts“ mit „der „Allgemeinen Zeitung Mainz“.
Erscheinungstage:
Montag bis Samstag
Ausgaben:
Wiesbaden
Rheingauer Bürgerfreund
Aar-Bote
Idsteiner Zeitung
*Quelle: MA 2010, deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren, Leser im Verbreitungsgebiet