Wiesbadener Kurier
Gründungsjahr:
1945
Historie:
Der Kurier, der erstmals 1945 erschien, gehört zu den ersten Zeitungen, die in der amerikanischen Zone eine Lizenz zum Druck erhielten. Dadurch war der WK maßgeblich an der Gestaltung der freien Presselandschaft der Nachkriegszeit in Wiesbaden und Umgebung beteiligt. Weil das „Wiesbadener Tagblatt“ nach Kriegsende keine Lizenz für den Druck erhielt, wird der „Kurier“ zur Tageszeitung Wiesbadens. Zunächst besteht der „Wiesbadener Kurier“ nur aus einem Blatt, was dem akuten Papiermangel in dieser Zeit geschuldet ist. Bereits ein Jahr darauf verlegte der Wiesbadener Kurier eine Deutschlandausgabe mit einem breit angelegten Wirtschaftsteil und erhält die Erlaubnis, als erste deutsche Zeitung mit einer Sonderausgabe im Ausland zu erscheinen. Allerdings ist in diesen Jahren die Nachfrage nach einer deutschen Zeitung im Ausland noch nicht sehr stark, so dass die Sonderausgabe bereits 1948 wieder eingestellt wurde. Doch für das Rhein-Main-Gebiet wird der „Wiesbadener Kurier“ zu einem entscheidenden Medium für Informationen aus Politik, Wirtschaft und von lokalen Themen.
Erscheinungstage:
Montag bis Samstag
Ausgaben:
Wiesbaden
Rheingau
Untertaunus
Main-Taunus-Kurier
*Quelle: ma 2011, deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren, Leser im Verbreitungsgebiet